Unsere Haut

Als unser grösstes Organ übernimmt die Haut viele wichtige Funktionen: Sie schützt uns gegen äussere Einflüsse, hat aber auch eine starke soziale Funktion, denn unser Haut kann auch Empfindungen sichtbar machen z.B. wenn wir eine Gänsehaut bekommen.

Welche Funktion hat die Haut?

Unsere Barriere gegen die Aussenwelt

Die Haut ist flächenmässig mit 1,5 bis 2 m2 unser grösstes Organ, das die Abgrenzung des Organismus gegenüber der Aussenwelt bildet. Die Haut übernimmt viele lebenswichtige Aufgaben für uns. Zunächst schützt sie uns wie eine Backsteinmauer mit Säurebeschichtung vor gefährlichen Eindringlingen wie zum Beispiel vor Krankheitserregern, Chemikalien, Allergenen, Sonnenlicht und stellt sich auch mechanischen Einwirkungen entgegen.

Gleichzeitig ist sie die körpereigene Klimaanlage, die uns davor bewahrt zu überhitzen, auszukühlen oder viel zu viel Wasser zu verdunsten und somit auszutrocknen. Oft unbewusst ist ihre psychische und soziale Funktion: Gefühlsregungen, Körperausdruck und Körperkontakt laufen auch über die Haut ab – zum Beispiel die „Schamesröte“.

Wenn die Hautbarriere doch einmal beschädigt wird, können Eindringlinge durch die Risse im „Mauerwerk“ in die Tiefe der Haut gelangen und Feuchtigkeit kann entweichen. Folge: Unsere Haut trocknet aus und wirkt verknittert. Wo Fett und Feuchtigkeit verloren gehen, wird die Haut stumpf, runzlig und beginnt sogar oft zu jucken.

Regelmässiges Eincremen mit guten Behandlungen verbessert die epidermale Barriere und somit die Widerstandskraft gegen Schadstoffe oder Bakterien/Pilze und verhindert eine Austrocknung und Reizung der Haut.

HAUTFUNKTION

Wie ist unsere Haut aufgebaut?

Die Funktion der 3 Hautschichten

Oberhaut (Epidermis)
Die Oberhaut (oder Epidermis) ist ca. 2 mm dick. Ihre oberste Schicht, die sogenannte Hornschicht, ist nur 1/100 mm dick und unsere Barriere gegen die Aussenwelt. Sie wird laufend regeneriert.

Lederhaut (Dermis, Corium)
Darunter liegt die elastin- oder kollagenhaltige Lederhaut (oder Dermis), die reich an Blutgefässen, Nerven und Talgdrüsen ist. Sie verleiht der Haut Festigkeit und mit Behandlungen auch lange Elastizität.

Unterhaut (Subcutis)
Unter der Lederhaut befindet sich die von Bindegewebe durchzogene Unterhaut (Subcutis) welche im Wesentlichen aus Fettzellen besteht und Muskeln sowie Sehnen bedeckt.

Die drei Hautschichten zusammen schützen den Körper ausgezeichnet vor Nässe, Hitze und allen anderen Umwelteinflüssen. Sie übernehmen aber auch die Regulation der Feuchtigkeit und helfen dem Körper, Schweiss und Talg auszuscheiden. Diese Funktionen sind absolut lebenswichtig. Nur eine gesunde optimal ernährte und gepflegte Haut kann sie alle erfüllen.

Welchen pH-Wert hat die Haut?

UNSERE HAUT LIEGT IM SAUREN BEREICH

Unsere Haut verfügt über eine natürliche Hautbarriere, die auch Säureschutzmantel genannt wird. Diese Barriere hält schädliche Mikroorganismen fern und hilft der Haut, ihren Feuchtigkeitshaushalt in Balance zu halten. Ist der Säureschutzmantel intakt, haben es Krankheitserreger wie Bakterien und Viren schwerer, in den Körper zu
gelangen. Das macht ihn so wichtig. Auch unter dem Namen Hydrolipidfilm bekannt, besteht diese natürliche Hautbarriere vorwiegend aus Wasser, Lipiden, Enzymen, Hornzellen, sowie Talg und Schweiss. Seinen Namen bekommt der Säureschutzmantel von seinem leicht sauren pH-Wert, der durchschnittlich bei pH 5,5 liegt. Im Intimbereich und unter den Achseln liegt er aber viel tiefer. Ein pH-Wert von 7 (der von reinem Wasser) gilt als neutral. Alles darunter ist sauer, alles darüber alkalisch.

Bei der Pflege Ihrer Haut sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Stoffe verwenden, die den natürlichen Säureschutzmantel angreifen können. Setzen Sie auf Produkte, die auch für empfindliche Haut geeignet sind. Tendenziell sind milde Produkte immer ein guter Griff – Ihr Säureschutzmantel wird es Ihnen danken.

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